Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt) ist in ihrer wirtschaftlichen Wirkung eine allgemeine Verbrauchsteuer, mit der grundsätzlich der gesamte private und öffentliche Verbrauch (d. h. vom Letztverbraucher erworbene Güter und in Anspruch genommene Dienstleistungen) belastet wird. Das Aufkommen aus der Umsatzsteuer steht dem Bund, den Ländern und den Kommunen gemeinsam zu.

Wissenswertes zur Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt) besteuert Umsätze von Unternehmern, die im Inland ausgeführt werden. Steuerschuldner ist grundsätzlich der Unternehmer.

Die Umsatzsteuer ist wirtschaftlich als Verbrauchsteuer einzustufen. Sie ist darauf angelegt, dass sie wirtschaftlich vom Konsumenten (Endverbraucher) getragen wird. Die Pflicht zur Berechnung und zur Abführung der Umsatzsteuer an das Finanzamt obliegt jedoch nicht dem einzelnen Konsumenten, sondern den Unternehmern. Andererseits haben die Unternehmer die Möglichkeit, bei Leistungsbezug für ihr Unternehmen, die ihnen von anderen Unternehmern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als sog. Vorsteuer vom Finanzamt zurückzufordern, so dass die Unternehmer wirtschaftlich nicht mit der Umsatzsteuer belastet sind. Diese Möglichkeit des Vorsteuerabzugs ist abhängig von der Art der wirtschaftlichen Tätigkeit.

Besteuert wird der Umsatz, sofern keine Steuerbefreiung greift. Zu den Umsätzen zählen:

  • Lieferungen (z. B. Warenverkäufe) und
  • sonstige Leistungen (z. B. Beratungsleistungen, Reparaturarbeiten, Vermietung und Verpachtung),
  • innergemeinschaftliche Erwerbe (z. B. Warenbezüge aus anderen EU-Mitgliedstaaten),
  • unentgeltliche Wertabgaben.
  • die Einfuhr von Waren (Abwicklung der Besteuerung durch den Zoll).

Steuerbefreiungen kommen nur unter bestimmten engen Voraussetzungen in Betracht, teilweise sind gesonderte Bescheinigungen notwendig.
Der allgemeine Umsatzsteuersatz (= Regelsteuersatz) beträgt 19 Prozent und der ermäßigte Steuersatz beträgt sieben Prozent. Für den Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist der Regelsteuersatz auf 16 Prozent und der ermäßigte Steuersatz auf fünf Prozent zeitlich befristet reduziert. Die Umsatzsteuer wird durch Anwendung des jeweiligen Steuersatzes auf die sog. Bemessungsgrundlage errechnet.

Schuldner der Umsatzsteuer ist grundsätzlich der Unternehmer. Die Umsatzsteuer wird jedoch nur erhoben, wenn der Unternehmer kein sog. Kleinunternehmer ist.

Die Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt) ist in ihrer wirtschaftlichen Wirkung eine allgemeine Verbrauchsteuer, mit der grundsätzlich der gesamte private und öffentliche Verbrauch (d. h. vom Letztverbraucher erworbene Güter und in Anspruch genommene Dienstleistungen) belastet wird. Das Aufkommen aus der Umsatzsteuer steht dem Bund, den Ländern und den Kommunen gemeinsam zu.

Wissenswertes zur Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt) besteuert Umsätze von Unternehmern, die im Inland ausgeführt werden. Steuerschuldner ist grundsätzlich der Unternehmer.

Die Umsatzsteuer ist wirtschaftlich als Verbrauchsteuer einzustufen. Sie ist darauf angelegt, dass sie wirtschaftlich vom Konsumenten (Endverbraucher) getragen wird. Die Pflicht zur Berechnung und zur Abführung der Umsatzsteuer an das Finanzamt obliegt jedoch nicht dem einzelnen Konsumenten, sondern den Unternehmern. Andererseits haben die Unternehmer die Möglichkeit, bei Leistungsbezug für ihr Unternehmen, die ihnen von anderen Unternehmern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als sog. Vorsteuer vom Finanzamt zurückzufordern, so dass die Unternehmer wirtschaftlich nicht mit der Umsatzsteuer belastet sind. Diese Möglichkeit des Vorsteuerabzugs ist abhängig von der Art der wirtschaftlichen Tätigkeit.

Besteuert wird der Umsatz, sofern keine Steuerbefreiung greift. Zu den Umsätzen zählen:

  • Lieferungen (z. B. Warenverkäufe) und
  • sonstige Leistungen (z. B. Beratungsleistungen, Reparaturarbeiten, Vermietung und Verpachtung),
  • innergemeinschaftliche Erwerbe (z. B. Warenbezüge aus anderen EU-Mitgliedstaaten),
  • unentgeltliche Wertabgaben.
  • die Einfuhr von Waren (Abwicklung der Besteuerung durch den Zoll).

Steuerbefreiungen kommen nur unter bestimmten engen Voraussetzungen in Betracht, teilweise sind gesonderte Bescheinigungen notwendig.
Der allgemeine Umsatzsteuersatz (= Regelsteuersatz) beträgt 19 Prozent und der ermäßigte Steuersatz beträgt sieben Prozent. Für den Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist der Regelsteuersatz auf 16 Prozent und der ermäßigte Steuersatz auf fünf Prozent zeitlich befristet reduziert. Die Umsatzsteuer wird durch Anwendung des jeweiligen Steuersatzes auf die sog. Bemessungsgrundlage errechnet.

Schuldner der Umsatzsteuer ist grundsätzlich der Unternehmer. Die Umsatzsteuer wird jedoch nur erhoben, wenn der Unternehmer kein sog. Kleinunternehmer ist.

Letzte Aktualisierung: 17.12.2020
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