Nicht auf Betrugs-E-Mails im Namen von ELSTER reagieren

Betrüger versuchen per E-Mail an Informationen von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen

- Erschienen am 18.02.2026
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Immer wieder versuchen Betrüger per E-Mail an Informationen von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen. Sie versenden dabei auch E-Mails mit Titeln wie "Informationen für Ihre Steuererstattung erforderlich" im Namen von ELSTER. In diesen wird beispielsweise behauptet, dass für die Steuererstattung ein Formular ausgefüllt werden müsse, auf das verlinkt wird.

Die Betrugsmasche ist häufig dieselbe: Die Betrüger stellen etwa eine Steuererstattung oder eine vermeintliche Zahlungspflicht in Aussicht und wollen eigentlich Zugangsdaten erhalten, wie Benutzername, PIN/Passwort, Sicherheitsabfrage. Klicken Sie nicht auf solche Links! Für Betroffene können dadurch Vermögensschäden (z. B. unberechtigte Erlangung/Änderung von Kontodaten und daraus folgende Fehl‑ bzw. Dritt‑Auszahlungen) entstehen. 

Wichtig ist daher zu wissen: Weder ELSTER noch irgendein Finanzamt wird Bürgerinnen und Bürger per E-Mail, SMS oder telefonisch kontaktieren, um zu einer Zahlung oder der Herausgabe von sicherheitsrelevanten Daten aufzufordern!

Die brandenburgische Steuerverwaltung hat sich aus diesem Grund frühzeitig entschieden, die E-Mail-Kommunikation nicht mehr öffentlich zu bewerben. Benachrichtigungen von ELSTER an ein privates E-Mail-Postfach enthalten grundsätzlich keine konkreten Angaben zum Steuerfall (z. B. „Mahnung“ oder „Erstattung“), sondern lediglich den Hinweis „Es liegt eine neue Mitteilung in Ihrem ELSTER-Konto vor“. Für die sichere und datenschutzkonforme elektronische Kommunikation empfehlen wir daher die Nutzung des persönlichen „Mein ELSTER-Kontos“ oder die „Mein ELSTER+-App“.